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Heiliger Florian begleite das neue "HLF 20" und seine Mannschaft

 

Au(pes)-Ganzer Stolz der Freiwilligen Feuerwehr Au ist sein neuer mobiler Begleiter „HLF 20“. Das sogenannte „Hilfeleistungs Löschgruppen Fahrzeug“ ersetzt das in die Jahre ge-kommene „LF16/12“, das seit 1995 treu im Dienste der Auer Wehr stand.
Im feierlichen Rahmen wurde die neue Errungenschaft mit dem Segenswunsch von Pfarrvikar Tivadar Jasura „Heiliger Florian begleite das neue HLF 20 und seine Mannschaft“ sowie Überreichung des Zündschlüssels durch Bürgermeister Hans Hofer an Kommandant Marinus Astner offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Kameradschaftlich verbunden wohnten nicht nur zahlreiche Floriansjünger, Ehrenkommandant Franz Rieder, Ehrenmitglieder sowie Mitglieder der Jugendfeuerwehr dem feierlichen Akt bei. Bewundert wurde der taufrische Partner, verziert mit einem Blumengebinde der Familie „Christine Klimt“ ferner von den beiden Bürgermeistern Hans Hofer und Sebastian Obermaier, Gemeinderäten, Konrad Kriechbaumer als Sachbearbeiter für innere Sicherheit, Vertreter der Kreisbrandinspektion mit KBM Max Goldbrunner und KBI Klaus Hengstberger sowie die Kommandanten der gemeindlichen Feuerwehren. Begrüßen durften Vorstand Martin Riedl und Kommandant Marinus Astner zudem die Kommandanten der Feuerwehren Ramerberg, Pfaffing und Aschau/Chiemgau. Grund ihres Beiwohnens -im Rahmen der „Interkommunalen Beschaffung“ wurden Einsatzfahrzeuge des gleichen Typs beschafft und in den Dienst gestellt.
290 PS stark steht das Prachtstück nun in der Halle der Freiwilligen Feuerwehr Au und wartet auf seinen ersten Einsatz. Aktive Mitglieder sowie der Feuerwehrnachwuchs durften in den Tagen vorher und nach der Segnungsfeier Fahrzeug und Gerätschaft ausgiebig kennenlernen. Fazit war einhellige Begeisterung einen Begleiter bei Löschangriffen und erweiterter Technischer Hilfeleistung zu wissen.
Die Anstrengungen dafür wurden laut Kommandant Astner 2015 im Anschluss einer Information an der Messe „Interschutz“ in Hannover sowie einer Vorstellung im Bad Feilnbacher Gemeinderat begonnen. Nach Auslotung in Bezug auf Leistung und Ausstattung im Feuerwehrausschuss beschlossen die Ratsmitglieder 2016 die Ersatzbeschaffung als „Notwendigkeit zur Sicherheit und Schutz der Allgemeinheit und der Bürger“ im Zusammenschluss mit den drei weiteren Gemeinden Ramerberg, Pfaffing und Aschau/Chiemgau. Kurz darauf erfolgte eine Ausschreibung in drei Losen, die feinsinnig und sorgfältig von Sachbearbeiter für innere Sicherheit der Gemeinde Bad Feilnbach, Konrad Kriechbaumer vorbereitet und aus-gearbeitet wurde.
Entstanden ist ein Fahrzeug des Typs „MAN“ und feuerwehrtechnischem Aufbau der Fa. Rosenbauer mit Norm- und Zusatzbeladung, einem 2.400 Liter fassenden Wassertank, Schaumlöschvorrichtung. Verwendet und eingebaut wurden teilweise neue aber auch vorhandene Ausrüstungsgegenstände des alten LF16 im Umfang von 180 – 200 Teilen. Dem neuesten technischen Standard entsprechen auch die Einrichtungen zur Sicherheit der Mannschaft mit „Overall-Airbag“, Sicherheitsgurten und Ausstiegstreppe. Alles zusammen kostet das Fahrzeug 378.000 Euro. Bezuschusst werden dabei 119.000 Euro vom Freistaat Bayern.
Feuerschutz optimal erhalten und Technische Hilfe zuverlässig dem Wohle der Bürger und Allgemeinheit, auch mit Bezug auf das Einsatzgeschehen an der Autobahn gerecht werden sei Anliegen der Kommune, wie Bürger Hans Hofer in seiner Ansprache hervorhob. Dabei lobte das Rathausoberhaupt die vorbildliche Gemeinsamkeit auf kommunalpolitischer Ebene mit den beteiligten Gemeinden.
In seiner Ansprache betonte KBI Klaus Hengstberger an der sich stetig ändernden Einsatzvielfältigkeit auch die Herausforderungen an Gerätschaft und Einsatzqualitäten und rechtfertige auch die Beschaffung des frischgesegneten Fahrzeugs unter dem Leitspruch „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr!“

 

 

Text und Bilder: Peter Strim

 

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