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15.499 Einsatzstunden zum Wohle der Mitmenschen geleistet

 

Au(pes)-Der Führungswechsel der Kommandanten sowie der Vorstandsspitzen waren (wie berichtet) die bestimmenden Themen der diesjährigen Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Au. Treue zur wichtigsten Einrichtung als Garant für Sicherheit der Bürger sowie die zukunftsweisende Besetzung entscheidender Führungsgremien nutzten nahezu alle aktiven Einsatzkräfte, sowie passive Wehrler und Fördervereinsmitglieder zum Anlass, den kleinen Saal des Gasthauses Weingast bestens zu füllen. Angetan von der Kulisse mit blauen Uniformen waren Bürgermeister Hans Hofer, Gemeinderäte, Konrad Kriechbaumer als Sachbearbeiter für innere Sicherheit, KBR Richard Schrank, KBI Klaus Hengsberger, sowie Ehrenkommandant Franz Rieder samt Ehrenmitglieder.

Rückschau halten nutzte Josef Rauscher nicht nur auf das Einsatzgeschehen im vergangenen Jahr, sondern auch auf bedeutende Meilensteine seiner zwölfjährigen Amtszeit als 1. Kommandant in der Auer Wehr in seinem Bericht. Im vergangenen Jahr leisteten seine aktiven Kameraden, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie die First Responder Gruppe im vergangenen Berichtszeitraum 15.499 Einsatzstunden zum Wohle der Mitmenschen. Dies seien Rauscher zur Folge etwas weniger als 2015, wo hauptsächlich Unwetter ein Groß an Einsatztätigkeiten erforderte. Unter die 325 Einsätze in 2016 fielen Brände mit Schwerpunkt PKW und LKW an der Autobahn, Technische Hilfeleistungen und 255 First-Responder-Alarmierungen. Nachhaltig blieben und bleiben die Auswirkungen nach Bergung von Leichen, Schwerst- und Schwerverletzten des schrecklichen Zugunglücks in Bad Aibling lange in den am Einsatz beteiligten Kräften in Erinnerung.

Vor zwölf Jahren übernahm Josef Rauscher das verantwortungsvolle Führungsamt als 1. Kommandant von Franz Rieder und gleichzeitig eine Strategie die sich zum Wohl und Vorteil im kameradschaftlichen Zusammenhalt in der Wehr bestens bewährte. In seiner vorangehenden Zeit als 2. Kommandant verstand es Rauscher an das gut funktionierende Zahnrad im Kommandanten- und Kameradschaftsgetriebe neben Rieder mit anzutreiben. Fortsetzung folgte nun im Übergang an Nachfolger Marinus Astner, der ihm in den vergangenen Jahren zur Seite stand und vieles an Projekten oder wichtigen Anschaffungen vorteilhaft umzusetzen verstand. Kommandant zu sein, wie Rauscher abschließend betonte, war in Bezug auf Führungsqualitäten angesichts der verschiedensten Interessen innerhalb der Dienstgrade aber auch mit diversen Herausforderungen gewesen. Überwiegend habe eine lustige und gute Kameradschaft innerhalb der Auer Wehr aber auch mit den gemeindlichen Wehren bestanden. Ein Dank des scheidenden Kommandanten galt auch der Gemeinde mit seinen Referatsleitern für innere Sicherheit, der Polizeiinspektion Brannenburg sowie dem BRK für die lobenswerte Zusammenarbeit in all den Jahren.

Gemäß ihrem Leitspruch „Wir sind dabei!“ lobte Jugendwart und Löschmeister Josef Antretter jun. Übungsfleiß und Mitwirken seiner momentan zwölfköpfigen Jugendfeuerwehrtruppe, in der sich Anja Koziol als erstes Mädchen bestens integrierte. Über Ausbildungsstand und Einsatztätigkeit der Atemschutzträger berichtete Martin Riedl.

Ebenso entschied sich Christian Botz auf eine weitere Amtszeit als erster Vorstand zu verzichten und erinnerte in seinem letzten Bericht an bedeutende gesellschaftliche und kameradschaftliche Begebenheiten und Veranstaltungen im letzten Jahr. Dazu gehörte der Faschingsball, das Starkbier- und Dorffest, ein unvergesslicher Vereinsausflug, drei Hochzeiten, zwei Beerdigungen und Gratulationswünsche für drei runde Geburtstage, die Fackelwanderung im Ferienprogramm sowie die Sanierung der Floriansfigur unterhalb der Rastkapelle. Auch Botz kann ein hervorragend bestelltes Feld an seinen Nachfolger Martin Riedl, in den vergangenen zehn Jahre manche Last und Aufgaben als Stellvertreter abnehmend, übergeben.

Die gute Vereinsführung wirkte sich auch gut auf die Finanzen nach einem lückenlosen Überblick an Einnahmen und Ausgaben von Kassier Peter Antretter jun. aus. Eine saubere Führung trotz unzähliger Bewegungen bestätigten die Prüfer Martin Maier und Martin Reisberger, mit einstimmiger Entlastung des Kassiers als Folge.

Befördert wurde im Rahmen der Versammlung heuer Martin Maier jun. zum Löschmeister. Ehrungen für 25 Jahre aktiven Dienst durften Joachim Hafer (abwesend) und Korbinian Fuchs entgegennehmen. KBR Schrank nutzte die Gelegenheit, erfolgreiche Jugendfeuerwehrler am Wissenstest auszuzeichnen. Rosi Singer und Ober-Firstie a.D. Eugen Thierauf wurden in den Ruhestand verabschiedet

 

Text und Bilder: Peter Strim.

 

 

 
 
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