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Technische VU-Hilfe, HLF 20 und Entenrennen begeisterten Besucher

 

Au(pes)-Ein reizvolles Programm mit Höhepunkten am laufenden Band und dazu noch Kai-serwetter waren beste Voraussetzungen für ein herrliches und gelungenes Dorffest der Frei-willigen Feuerwehr Au. An den Vorbereitungen sowie Durchführung war in kameradschaftli-cher Verbunden aktive und passive Mitglieder, die Jugendfeuerwehr und First Responder beteiligt. Aus terminlichen Gründen und Überschneidungen mit anderen Festlichkeiten rund um Au fiel heuer die Entscheidung von Vorstandschaft und Kommandatur das Fest an Mariä Himmelfahrt auszurichten.
Gute Laune und Stimmung an vollbesetzten Biertischen und Bierbänken nahmen bereits am Vorabend des gesegneten Feiertags mit einem Kesselfleischessen ihren Anfang. Für Unter-haltung mit bodenständiger Blasmusik sorgte die Trachtenkapelle Litzldorf unter der Leitung von Andreas Weinberger. Den Familiennachmittag bereicherte die Auer Musi unter der Lei-tung von Michi Mayer mit einer bunten Mischung exzellenter Blas- und Unterhaltungsmusik Den Beitrag für einen zünftigen Ausklang am Abend leistete die Mittenkirchner Musi.
Eines der Höhepunkte war die Vorführung einer Technischen Hilfeleistung nach einem tragi-schen Verkehrsunfall. Wegen hoher Geschwindigkeit war ein PKW seitlich gegen einen Baum geprallt. Eine Bergung der beiden verletzten Insassen, war nur mit speziellem Gerät möglich.
Mit Situationen wie dieser waren die aktiven Einsatzkräfte in den vergangenen Tagen öfter vertraut und sollten den vielen Zuschauern die Professionalität der erforderlichen technischen Hilfeleistung vor Augen führen. Dabei mahnte Kommandant Marinus Astner in seiner Erläuterung anhand aktueller Ereignisse an die wichtige Rettungsgasse um an den Einsatzort zu gelangen. Auch Gaffer und Selfieakteure seien, da zur Rettung und Erhalt menschlichen Lebens jede kostbare Minute zählt, völlig fehl am Platze, so der Kommandant.
Bestens geschult und mit modernem Gerät ausgestattet, etwa mit neuen akkubetriebene Rettungsscheren und Rettungsspreizer, legten die Feuerwehrler mit gebührender Sorgfalt Hand an die beiden Opfer, eine junge Dame und ihr Begleiter aus den Reihen der Auer Firsties und Jugendfeuerwehrler, aus dem Wrak zu befreien. Im Vordergrund galt der Schutz der Personen etwa Mundschutz sowie Matte (hilft auch gegen Neugierige) etwa während des Auftrennen von Autoholmen und Abheben des Autodaches von der Karosserie. Ansprechen und gut umsorgt, sowie in Sicherheit fühlte sich dabei eines der Opfer nach Herausheben aus dem havarierten PKW, der sich am Schluss der Aktion als Cabrio präsentierte.
Die Geräte dazu sowie viele andere wichtige Teile im Sinne bergen-retten-löschen wurde von den Besuchern während einer Besichtigung und Information des neuen „HLF 20“ begutachtet. Vor allem den jüngeren und ganz jungen Gästen bereitete es mächtig Spaß ganz vorne im Feuerwehrauto zu sitzen und bei Gelegenheit diverse Knöpfe kennenzulernen.
1500 Quitschewatschler lautete die stolze Verkaufsbilanz des diesjährigen Entenrennens. In zwei Vorrunden sowie einem spannenden Finale lieferten sich die Plastiktiere im sanft flie-ßenden Aubach spannende Rennen. Zum gewohnten Bild geworden waren erneut zahlreiche Entenkartenbesitzer, die ihren Favoriten vom Brückengeländer beidseitig des Baches daumendrückend schnelle Schwimmhäute verliehen. Die schnellste Ente hatte heuer Chris-tiane van Rinsum, die künftig ihren Kaffee aus einem funkelnagelneuen Automaten (gestiftet Fa. Klimtec“) genießen kann. Als Zweitplatzierte freute sich überrascht Marina Schmid über ihre „Schafffell-Joga-Decke (Schafwolle Höfer). Dritte mit einer neuen Weste in der Hand wurde Renate bzw. Florian Schiffl. Ein Feuerlöscher, heuer erstmals als Sonderpreis für Platz „112“ ausgelost, ging an Tobias Schmitzlein.

 

Bericht und Bilder: Peter Strim

 

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