TLF 3000- Au21/1 mit Gottes Segen in Dienst gestellt

 

Au(pes)-Die Freiwillige Feuerwehr Au hat mit dem neuen Tanklöschfahrzeug TLF 3000 ein weiteres wichtiges Glied an Gerätschaften in der mobilen Einsatzkette. Versehen mit Gottes Segen durch Diakon Andreas Marx wurde der Partner auf vier Rädern mit zeitgerechter Ausstattung und auf den Namen „Au 21/1“ hörend, offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Für den feierlichen Rahmen im Auer Feuerwehrhaus war es für Vorstand Martin Riedl und den beiden Kommandanten Marinus Astner und Josef Antretter eine große Freude, neben den drei Bürgermeistern Anton Wallner, Josef Rauscher und Sebastian Obermaier, Konrad Kriechbaumer als Sachbearbeiter für öffentliche Sicherheit und Feuerwehrwesen, ihren Ehrenkommandanten Franz Rieder, Ehrenmitglieder und Aktive sowie Ehren-KBI Klaus Hengstberger und Kreisbrandmeister Josef Kirner, ferner Markus Pletsch von der Firma Rosenbauer, begrüßen zu dürfen. Begeistert von der Veranstaltung, musikalisch umrahmt von Markus Moosegger und seinen Musikanten, und vor allem vom neuen Fahrzeug waren zudem die Führungskräfte der gemeindlichen und unmittelbar benachbarten Feuerwehren sowie der Delegation aus Aschau die im Rahmen der Beschaffung und Ausstattung wertvolle Unterstützung leisteten. Für den würdigen Blumenschmuck zeichnete Julia Zagler verantwortlich.


Dem Nächsten helfen wollen ist, verbunden mit einem Vergelt´s Gott ein Werk an sich zur Ehre des Schöpfers, wie der Diakon, kurzfristig für den erkrankten Pfarrer Tivadar Jasura eingesprungen, in seiner Ansprache betonte. Basierend auf den Lesungs-Vers „Wer Erster sein will, soll auch Diener sein!“ werde es zunehmend schwieriger als erster kompetenter Retter mit zeitgerechten Elementen bestehend aus Mannschaft und Gerät bei Not und Gefahr zum Erhalt menschlichen Lebens sowie Sachgütern als „Erste“ am Einsatzort brüderliche Hilfe zu leisten. Beispielgebende Behinderungen seien Schaulustige, sensationsgierige Handygaffer sowie im speziellen auf der Autobahn unzureichende oder fehlende Rettungsgassen.


Die schützende Hand Gottes sei dem ersten Kommandanten Marinus Astner zur Folge stets ein notwendiger Partner um Gesund und ohne Schaden an Mannschaft und Geräten, etwa nach dem schweren Brand in Biechl bei Grub an Weihnachten oder schrecklichen Verkehrsunfällen die Einsätze erfolgreich zu beenden. Zur optimalen Ausrüstung gehöre auch das 295.000 Euro teure TLF 3000 aus dem Konzept 2015.

Die Ausschreibung zur Beschaffung wurde im Juli letzten Jahres vom Gemeinderat beschlossen. Wie Astner erläuterte, gäbe es nicht viele Sonderfahrzeuge diesen Typs bezüglich Aufbau, Radstand und zweckgebundener Ausstattung. Ratschläge holten sich die Verantwortlichen bei verschiedenen Wehren im Rahmen einer Rundreise durch Bayern. Unterstützung in Sachen Ausschreibung und Submission Ende Oktober erwies sich einmal mehr die Gemeinde Bad Feilnbach, federführend durch Konrad Kriechbaumer.
So entstand ein hilfreicher kompakter Gerätepartner für alle gemeindlichen Feuerwehren mit Fahrgestell der Firma MAN, Aufbau der Fachfirma Rosenbauer aus Leonding in Österreich und Ausstattung der Firma Ziegler. Schnell betankbar, sei es nach Astners Angaben möglich mit 3600 Litern Wasser an Bord auch an Einsatzorte mit unzureichender oder fehlender Löschwasserversorgung zu gelangen.

 

Bürgermeister Anton Wallner feierte mit dieser Fahrzeugsegnung gleichzeitig eine Premiere während seiner einjährigen Amtszeit und betonte in seiner Ansprache die Notwendigkeit des TLF 3000 zum Wohle der Bürger. Damit seien die finanziellen Mittel mit knapp 220.000 Euro zu Lasten der Kommune für ein Fahrzeug mit verbesserter Leistung und zeitgerechter Ausstattung, (ca 77.000 Euro belaufen Zuschüssen) im wertschöpferischen Sinne bestens angelegt.

In diesem Zusammenhang galt das Lob des Rathauschefs der Fachkompetenz der beteiligten gemeindlichen Feuerwehren sowie der Unterstützung der Gemeindeverwaltung. Anerkennende Worte in Bezug auf die beispielhafte Zusammenarbeit im Rahmen der Fahrzeugbeschaffung gab es dazu auch von Kreisbrandmeister Sepp Kirner, sowie von Markus Pletsch der Fa. Rosenbauer, die mittlerweile mit Stolz das zweite „fesche“ Feuerwehrfahrzeug nach Au liefern durfte.

Bericht und Bilder: Peter Strim

 

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