Auer Feuerwehr zum Anfassen und Entenrennen

 

Au(pes)-Das Dorffest der Freiwilligen Feuerwehr Au war auch in diesem Jahr an zwei Tagen ein beliebter Anziehungsmagnet vieler Besucher aus dem malerischen Ort „Vorm Gepürg“ (Bezeichnung aus dem 19. Jahrhundert) und aus der Region der Gemeinde Bad Feilnbach.
Hitzebedingt belagerten zwar weniger Gäste als sonst die Jahre in den Nachmittagstunden die Bierbänke und Biertische vorm Feuerwehrhaus. Dies änderte sich jedoch in den etwas kühleren Abendstunden, wo sich Freunde und Gönner der Auer Feuerwehr gesellige Stunden zu Takten der Auer Musi, sowie ab den frühen Abendstunden mit der Mittenkirchner Musi. Ebenso gut besucht war einen Tag später das traditionsreiche Kesselfleischessen, das von Trachtenkapelle Litzldorf musikalisch umrahmt wurde.
Unter dem Motto „Feuerwehr zum Anfassen“ hatten Vorstandschaft sowie die beiden Kom-mandanten Marinus Astner jun. und Josef Antretter jun. ein vielseitiges Programm zusam-mengestellt, vom dem sich Interessenten aus allen Generationen begeistern ließen. Einmal einen akkubetriebenen 20 Kilogramm schweren Spreizer oder eine Schere bedienen dürfen machte vor allem Kindern, als Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr Spaß. Natürlich fanden die jeweiligen Übungen unter Anleitung und Aufsicht alltagserprobter und bestens geschulten aktiver Einsatzkräfte der Auer Wehr statt. Zudem durften Kinder an diversen feuerwehrorien-tierten Spielen, aufgebaut von der Jugendfeuerwehr, unter Beweis stellen. Guten Zuspruch mit entsprechendem Applaus fand eine Lösch- und Bergungsübung eines vermeintlichen Kellerbrandes im einem nahegelegenen Anwesens.
Ein weiterer Höhepunkt galt dem inzwischen unverzichtbaren Entenrennen, dessen Erlös nach guter Sitte und Brauch den First Respondern zugutekommt. 1230 Plastikwatschler war am Schluss die stolze Bilanz der diesjährigen Aktion. Munter und quietschvergnügt durften sie sich, zur Hälfte aufgeteilt in zwei Vorrunden in den Aubach stürzen und fürs große Finale qualifizieren. Angesichts des heuer witterungsbedingt niedrigen Wasserstandes fand die Wasserung nicht an Dorfplatz- sondern Marzellibrücke statt. So entstand für die Tierchen anstatt eines Marathons ein Halbmarathon, welchen sie auf sanft murmelnden Treibens dem Ziel zusteuerten.
Überaus spannend gestaltete sich das große Finale mit zahlreichen Zaungästen, die ihren Favoriten an der Kotzbrücke für einen der drei Hauptpreise oder weiteren 417 gestifteten Preisen erwarteten.
Über den Hauptgewinn durfte sich heuer Kathi Glück aus Bad Feilnbach freuen, den in Form eines hochwertigen Werkzeugkastens Tochter Liesi entgegennehmen durfte. Als Zweitplat-zierte bekam Marlene Riedl (Bad Feilnbach) ein „Makita-Radio“ überreicht. Einen Liegestuhl, Marke Eigenbau, erhielt Klaus Welzel (Au) als Drittplatzierter.
Heuer neu ins Programm aufgenommen wurde die Auslobung eines Sonderpreises. Die Be-sucher sollten dabei das Gewicht an Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers erraten. Ziemlich genau erriet Eva Hämmerle die Last von 52 Kilogramm, welche speziell ausgebilde-te Einsatzkräfte an ihrem Körper im Ereignisfall zu tragen haben.

 

 

Text und Bilder: Peter Strim

 

 

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