Feuerwehrwesen ist wichtigstes Ehrenamt in der Kommune

 

Au(pes)-Treu ihrem Leitspruch folgend „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ verbuchte die Freiwillige Feuerwehr Au im vergangenen Jahr 12.570 Stunden an Einsätzen, Ausbildung und Übungen. Daran beteiligt waren 55 Männer im aktiven Feuerwehrdienst, zehn Jugendfeuerwehrler, sowie elf Frauen und 17 Männer der First Responder Gruppen.
Die stolze Bilanz war mit Inhalt ausführlicher Berichte in der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung, die heuer im Gasthaus Weingast in Kematen stattfand. Zur Wehr mit den beiden Kommandanten Marinus Astner und Josef Antretter und einer engagierten Vorstandschaft mit den Führungsspitzen Martin Riedl und Andreas Kreuzmeir stehen, bekundeten neben zahlreich anwesenden aktiven, passiven und fördernden Mitgliedern, KBM Josef Kirner als Vertreter der Kreisbrandinspektion Rosenheim und Kommissar Michael Spessa von der PI Brannenburg. Zugegen waren ferner der zweite Bürgermeister der Gemeinde, Josef Rauscher, Gemeinderäte, Konrad Kriechbaumer als Sachbearbeiter für öffentliche Sicherheit und Feuerwehrwesen sowie Ehrenkommandant Franz Rieder und Ehrenmitglieder.

Der stellvertretende Rathauschef und ehemaliger erster Kommandant der Auer Feuerwehr Rauscher bezeichnete in seinen Grußworten im Anschluss der Rechenschaftsberichte das „Feuerwehrwesen nach wie vor als wichtigstes Ehrenamt in der Kommune!“ In Bezug auf Niveau, mannschaftlichen und fachlichen Kompetenzen sowie zeitgerechter Ausstattung an Fahrzeugen, Gerätschaften und Gebäuden lohne sich der Investitionsaufwand. Im Interesse der Sicherheit und zum Schutze der Bevölkerung werde auch in einhelliger Zustimmung aller Gemeinderäte bei den Feuerwehren nicht geknausert, wie Rauscher abschließend betonte.


Dem Rechenschaftsbericht des ersten Kommandanten zur Folge, weist die aktive Mannschaft, eine durchschnittliche Altersstruktur von 34,8 Jahren auf. Auf sie, beginnend als Zwölfjährige in der Jugendfeuerwehr bis zum Ausscheiden mit dem 65. Lebensjahr und mit reichlich Erfahrung, Fachwissen und Leistungsabzeichen ausgestattet, sei hundertprozentig Verlass, so Marinus Astner seine „Ehrenamtlichen würdigend“. Etwa beim Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Biechl bei Grub an Weihnachten, Brand einer landwirtschaftlichen Maschine, beseitigen von Unwetterschäden und Wasserschäden sowie zwölf schweren Verkehrsunfällen unter anderem auch mit Todesfolge. Bilder von markanten Einsätzen verdeutlichten dabei Herausforderung an Körper und Psyche.

Angenehmer waren dagegen Absperrdienste bei kirchlichen und weltlichen Festen und Veranstaltungen, bei denen sich Bürger und Prozessionsgruppen sicher fühlen konnten, oder Aktivitäten zur Brandschutzerziehung im Kindergarten, in der Auer dritten Grundschulklasse sowie am Dorffest, wo sich manches Kind als Feuerwehrmädchen oder Feuerwehrbub mit wecken des Interesses zur Jugendfeuerwehr betätigen konnte.


Ausrücken zu 245 Alarmierungen zu Notfällen und Notarzteinsätzen hieß es für die First Responder Gruppe. Die Einsatzschwerpunkte lagen in den Bereichen Herzbeschwerden, Infarkte, Kreislaufprobleme und Schlaganfälle, Bewusstlosigkeit, Stürze, Unfälle im häuslichen Bereich und sonstige Einsatzthemen.


Damit die Einsätze zum Schutze von Leben sowie Hab und Gut ordentlich funktionieren legt die FFW Au, nach Angaben ihres zweiten Kommandanten mit Zuständigkeit für das Ausbildungswesen, Josef Antretter großen Wert auf Qualifikations- und Leistungsstand. Unter fleißiger und überwiegend guter Beteiligung etwa Übungen rund um Feuerwehrhaus, Hand-in-Hand mit Jugendfeuerwehr und Aktive, Atemschutzübungen mit Parcours, Aktionstag mit verschiedenen möglichen Einsätzen im Gut Eulenau, Auer Kirche und Steilgelände zwischen Rastkapelle und Brettschleipfen (wie berichtet) durchgeführt.

Für die Jugend gab es Wissenstest, Besichtigung der neuen Feuerwache 4 in Schwabing der Berufsfeuerwehr München, sowie Wache 9 in Perlach und natürlich viele Übungen. Nach Angaben von Jugendwart Luis Seidl würde sich sein Team über eine Bereicherung an Mädchen und Burschen ab dem 12. Lebensjahr freuen. Treffpunkt sei jeden Dienstag um 19.00 Uhr.


Alles im grünen Bereich verlautete Feuerwehrvorstand Martin Riedl in seinem Bericht über den Feuerwehrverein. Er stelle Riedl zur Folge die aktiven Mitglieder für die kommunale Einrichtung Feuerwehr zur Verfügung und fördere diese.

Kurzweilig verlief in kameradschaftlicher Verbundenheit das Vereinsgeschehen mit Geburtstagsfeiern, dem Faschingsdreier zusammen mit dem ASV Au und der Auer Musi, Firstbaumstehlen bei den Kameraden in Dettendorf sowie Beteiligung an Jubiläumsfesten in Dettendorf und Litzldorf. In solidarischer Verbundenheit mit den Auer Ortsvereinen unterstützten die Wehrler den ASV Au bei ihrem ehrgeizigsten Projekt, dem Neu- und Umbau des Sportheims am Kreuthweg.

In bester Erinnerung blieben Dorffest mit Entenrennen und das Ferienprogramm.

Bericht und Bilder: Peter Strim

 

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Vorstandsneuwahlen, Beförderungen und Ehrungen in der FFW Au

 

Au(pes)-Gut aufgestellt ist den Rechenschaftsberichten in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Weingast zur Folge (wie berichtet) die Freiwillige Feuerwehr Au. Garanten dafür sind stets einsatzbereite „Aktive“, die sich vorbildlich im Ehrenamt bewährt, dem Wohl der Allgemeinheit und seiner Sicherheit in den Dienst stellen. Für ein geordnetes Für- und Miteinander in kameradschaftlicher Verbundenheit trug im abgelaufenen Berichtszeitraum auch eine solide Vorstandschaft des Feuerwehrvereins bei, die es heuer turnusmäßig zu wählen galt. Ein leichtes Spiel hatten aufgrund vorbildlicher Vorbereitungen, dabei der 2. Bürgermeister Josef Rauscher Wahlleiter und seine Wahlhelfer Konrad Kriechbaumer, Sachbearbeiter für öffentliche Sicherheit und Feuerwehrwesen und Gemeinderat Dr. Balthasar Spann.
Mit Ausnahme des bis dato einwandfrei arbeitenden Kassiers Peter Antretter jun., der sich aus privaten Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Seinen Posten übernimmt künftig Andreas Marx jun. . Unverändert blieben alle sonstigen Posten in der Vorstand, die mit Ausnahme des ersten Vorstands, per Akklamation gewählt wurden.
In schriftlicher Abstimmung sprachen die Mitglieder ihrem Vorstand Martin Riedl vollstes Vertrauen aus. Zur Seite steht ihm als zweiter Vorstand Anderl Kreuzmeir. Für eine saubere Chronik sorgt weiterhin Thomas Salm als Schriftführer. Fähnrich ist wieder Johann Scheidl und seine vertrauten Begleiter sind wie bisher Christian Bauer und Bernd Hubel. Die Kasse prüfen bestens bewährt Martin Maier sen. und Martin Reisberger.


Großes Augenmerk legt die Freiwillige Feuerwehr Au auf den Gebieten Wissen erweitern, Qualität und Niveau steigern. Um auf die jeweilige Stufe zum Olymp zu gelangen wird reichlich in Aus- und Weiterbildung sowie Übungen mit großen Opfern an Zeit, vor allem Freizeit, an Abenden und Wochenenden ehrenamtlich investiert.
Der Aufwand lohnte sich in der Jugendfeuerwehr beim Wissenstest in der Stufe 1 Bronze für Leonie Kowalschik, in der Stufe 2 Silber für Quirin Hemeter und in der Stufe 3 Gold für Anja Koziol, Thomas Kotter und Rupert Opperer.


Befördert zum Oberfeuerwehrmann wurden Christian Bauer, Martin Hofer, Michael Mayer, Tobias Harraßer und Quirin Mayr. Hauptfeuerwehrmann dürfen sich Franz Schlemer und Hans-Georg Kuchler nennen.


Für ihre aktiven Dienste, die sie mit Leib und Seele in der Auer Feuerwehr seit nunmehr 25 Jahren leisten, wurden heuer Josef Riedl und in Abwesenheit Lorenz Huber mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber vom stellvertretenden Rathauschef Rauscher, KBM Josef Kirner, und den beiden Kommandanten Marinus Astner und Sepp Antretter ausgezeichnet.

Bericht und Bilder: Peter Strim

 

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