Guten Grundstock für Feuerwehrlaufbahn gelegt

 

Au-Dettendorf(pes)-Bestens bestellt ist es um den Nachwuchs in den Freiwilligen Feuerwehren Au und Dettendorf sowohl im technischen Können als auch in der kameradschaftlichen Zusammenarbeit.

Einen überzeugenden Eindruck lieferten acht muntere Burschen aus Dettendorf und Kematen sowie ein siebenköpfiges Team der Auer Jugendfeuerwehr bei Prüfungen zum Erwerb des Jugendleistungsabzeichen. Dieses sei nach Angaben von Kreisjugendfeuerwehrwart und stellvertretenden Landesjugendwart der Feuerwehren, Manuel Pömmerer, ein wichtiger und guter Grundstock auf der unteren Sprosse der Karriereleiter zum hoffnungsreichen Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau.

Bestes Beispiel als Mädchen in der Feuerwehr die gleichen Aufgaben wie ihre männlichen Kameraden mit Erfolg zu lösen, zeigten Leonie Kowalschik und Anja Koziol aus den Reihen der Auer Jugendfeuerwehr.


Begeistert vom hervorragenden Können und beispielgebender Disziplin waren neben Pömmerer, die Kreisbrandmeister Josef Baumann und Josef Kirner sowie Bereichsjugendwart Andreas Pöcher als Beobachter und Wertungsrichter. Vor Augen geführt wurde den vier Juroren an jeweils fünf praktische Einzel- und Truppübungen mit, nach eigenen Angaben, Superleistungen und hohem Maß an Konzentration.

Dazu gehörten das Anlegen von Mastwurf, Befestigung einer Fangleine, Rettungsknoten, Ausrollen eines C-Schlauchs innerhalb eines vorgegebenen Feldes sowie Zielwurf eines Rettungssackes mit Leine, Gerätekunde, Ansaugschlauchkupplung, sowie Löschangriff und Bedienen einer Kübelspritze.

Große Rolle spielte der Faktor Zeit, den eine Stoppuhr genau festhielt. Ebenso einwandfrei verlief die Beantwortung von Fragen im theoretischen Teil. Das einhellige Urteil am Schluss lautete; „Alle haben mit Erfolg bestanden!“

 

Große Verdienste in der Ausbildung und Vorbereitung zur Prüfung leisteten die Jugendwarte der Auer Feuerwehr Luis Seidl und Michael Grimm jun. sowie von Dettendorfer Seite Marinus Köllmeier, die von den jeweiligen Kommandanten und aktiven Mitgliedern während der zweimonatigen Ausbildung überwiegend in den Abendstunden jede erdenkliche Unterstützung erhielten.

 

In den jeweiligen Laudatien, vor der heiß ersehnten und höchst verdienten Brotzeit würdigten Marinus Astner, Kommandant der Auer Feuerwehr und sein Dettendorfer Amtskollege Johann Willerer, den stolzen Blick auf die 14- bis 17-jährigen Jungfeuerwehrler gerichtet, das kameradschaftliche Miteineinander und die übergreifende Zusammenarbeit als unerlässliches Werkzeug bei gemeinsamen Einsätzen.

Gemäß dem Leitthema des Landesfeuerwehrverbandes „Wir sind dabei – wo bleibst Du?“ seien die Jugendlichen laut Kommandanten dabei, am Erhalt der örtlichen Feuerwehren aktiv beteiligt.

Gerne wünschen sich die Burschen sowie die beiden Mädels engagierte Mitstreiter gemäß dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.

 

Bericht und Bilder: Peter Strim

 

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